Primäre und sekundäre Motive

Einteilung der Motive

Menschliches Verhalten kann vielfältig motiviert sein. Deshalb hat man versucht, die Vielzahl der menschlichen Motive zu ordnen. Zwei mögliche Einteilungen werden im Folgenden vorgestellt: Die Unterscheidung von primären und sekundären Motiven und die Bedürfnis-Pyramide von MASLOW.

 

Primäre Motive

Primäre Motive sind gleichzusetzen mit den angeborenen, biologischen Bedürfnissen des Menschen, z.B. Hunger, Durst, Schlafbedürfnis, Aufrechterhaltung einer optimalen Körpertemperatur usw. Werden primäre Motive nicht befriedigt, kommt es zu körperlichen Mangelerscheinungen und bei längerer Dauer zum Tod.

 

Sekundäre Motive

Sekundäre Motive sind erworbene, gelernte Motive. Sie entstehen im Laufe des Lebens (v.a. Kindheit) durch Umwelteinflüsse wie Erziehung, Erfahrungen, zwischenmenschliche Beziehungen. Beispiele für sekundäre Motive sind: Bedürfnis nach Anerkennung, Leistung, Erfolg, Macht oder Reichtum.
Können sekundäre Motive nicht befriedigt werden, wird das psychische Gleichgewicht gestört. Nichtbefriedigung auf Dauer kann zu psychischen Störungen oder psychosomatischen Erkrankungen führen.

 

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